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Schon 2 der 4 Delfine im Hurghada Delfinarium tot !
Von den anderen 4 Delfinen in der Wüste gibt es keine Info!

 

 

Ulysses

   
 

Nationalität: Britisch
Typ: Segel- und Dampfschiff
Baujahr:
Tonnage: BRT
gesunken: 16. August 1887
Position: Bluff Point, East Small Gubal Island
min. Tiefe: 6 m
max. Tiefe: 28 m

 

Das Wrack dieses Schiffes

 
 



war lange Zeit nur unter dem Namen Frachter von Gubal bekannt. Ein anderer, immer noch gebräuchlicher Name ist der Kabelleger oder der Kabelleger von Gubal. Letztere beide Namen finden ihren Ursprung in einem Teil der Ladung des Schiffes: Die Ladung bestand u.a. auch aus einigen Kabeltrommeln der Firma Siemens. Hiervon kann man heute noch einige vor Ort betrachten.

 

Am Untergangstag -dem 16. August 1887-

   
 



befand sich die S.S. Ulysses von London und Suez kommend auf ihrer Reise nach Penang, als sie mit ihrem südlichen Kurs in die Straße von Gubal einlief. In den frühen Morgenstunden passierte das Unglück - die S.S. Ulysses lief bei Gubal Seghir (Little Gobal) auf das Riff nördlich von Bluff Point auf!

 

Heute liegt die S.S.Ulysses

 
 

senkrecht am Riff mit dem Bug in ca. 5 m Tiefe im Flachwasser und dem Heck auf ca. 27m Tiefe, ca. 300m vom Leuchtfeuer entfernt an der Nordseite von Gubal Seghir. Früher lag es in dieser Tiefe noch aufrecht am Riff, heute liegt es wohl auch wegen der starken Strömungen hier auf seiner Backbordseite.

 

Aufgrund der Strömungsverhältnisse

   
 

ist es hier angebracht in einem Bouncedive schnell auf Tiefe am Heck zu kommen und hinter dem Wrack im Strömungsschatten zu tauchen. Dies ist der wohl schönste Teil des Wracks, sind hier doch auch noch Details erhalten wie Schraube, Reeling, Ruder- anlage, Winschen und Poller. Am Heck liegt dann auch noch einiges am Grund wie z.B. die Badewanne des Kapitäns und so einiges an Flaschenscherben.

 

Man kann auch vom Heck

   
 



bis zur Mittschiffssektion schön in das Wrack hinein- tauchen. Doch Vorsicht! Neben den ungefährlichen Glasfischen trifft man hier oft die Rotfeuerfische und Steinfische an! Durch den offenen Wellentunnel kann man so neben anderen verkrusteten Dingen zu Fässern mit verhärtetem Inhalt kommen. Das Wrack selbst ist aber so ziemlich überall offen, so daß man überall genug Licht zum Schauen hat und auch überall wieder raus kann.

 

Im Rumpf mittschiffs

   
 

kann man dann noch diverse Dampfmaschinenrohre und -leitungen mit den dazugehörigen Ventilen und Schwungrädern sehen. Hier liegen außerhalb des Rumpfs mittschiffs am riffabgewandten Meeresgrund auch noch Überreste der Decksaufbauten herum wie z.B. ein Mast, Spieren, Schornstein und Teile des Kessels.

 

Ist gerade mal keine Strömung,

 
 

sollte man sich die Mühe machen und den vermutlichen Weg untersuchen, die die S.S. Ulysses auf dem Weg das Riff hinunter genommen hat. Hier findet sich unten vom Riff ausgehend zunächst mal eine alte Dampfwinde mit diversen metallenen Rädern, weiter höher dann immer wieder Rohre, Keramikisolatoren und Packen von Fliesen.

 

Unter dem Strich

   
 



ist dies ein Wrack, dass sich nicht verschlechtert, sondern wegen seines schönen Bewuchses über die Jahre noch verbessert hat. Wegen des nahen Riffs wird dieses Wrack meist mit dem Schlauchboot angefahren. Dies aber auch nur, soweit wenig Wind und Wellengang vorhanden sind.
 

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