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Chrisoula K. ...
Nationalität: Griechisch
Typ: Frachtschiff
Baujahr: 1954
Tonnage: 3700 Tonnen
gesunken: September 1981
Position: Nordseite von Sha'ab Abu Nuhas
min. Tiefe: 18 m
max. Tiefe: 25 m |
Die Chrisoula K.
lief 1954 unter dem Namen Dora Oldendorff in Lübeck Travemünde/Deutschland vom Stapel. Das Schiff wurde nach der Tochter des Reedereibesitzers benannt. Der Frachter hatte eine Gesamtlänge von 101 Meter und eine Breite von 15 Meter. Ein 2 Takt MAN Diesel mit 2.700 PS beschleunigte das 3.807 Bruttoregistertonnen schwere Schiff auf seine Maximalgeschwindigkeit von 13,5 Knoten. Die Chrisoula K. war auf dem Weg von Italien zum saudiarabischen Hafen Jeddah. |
Nach mehreren Eigentümern
wechselte sie schlussendlich zur Reederei Clarion Marine und bekam den Namen Chrisoula K. Unter diesem Namen trat sie auch ihre letzte Fahrt an, die sie am 30. August 1981 mit einer Fracht billiger italienischer Bodenfliesen in die Gegend des Riffs von Abu Nuhas im Roten Meer führte. Durch einen Navigationsfehler des Kapitäns lief das Schiff in der Nacht des 30. August auf das Riff auf und sank. |
Das Wrack liegt heute
in einer für Taucher optimalen Position auf einer Tiefe zwischen 5 Meter und maximal 25 Meter. Das Schiff ist in leichter Schräglage, der mittlere Teil ist durch das Auflaufen stark beschädigt. |
Zu einem der absoluten Highlights
dieses Wracks zählt der Laderaum, in dem man noch heute fein säuberlich geschlichtet die ehemalige Ladung vorfindet. Ein weiteres Fotomotiv bietet die imposante Schraube mit einem Durchmesser von rund 4 Meter oder eine WC-Muschel, die neben dem Wrack im Sandboden steht. |
Bedingt durch die mäßige Strömung
und die geringe Tiefe empfehlen sich auch Ausflüge in das Innere des Wracks, wo man noch heute in der Küche den geöffneten Elektroherd vorfindet. In den Kajüten kann man Badezimmer mit Sanitäranlagen entdecken, der Maschinenraum ist nur schwer zugänglich lohnt aber einen Ausflug, da sich in einem Nebenraum die ehemalige Werkstatt befindet, wo man noch heute einzelne Werkzeuge in den Laden und am Boden vorfinden kann. |
Tipp:
Das Innere ist teilweise sehr eng und der Boden mit Sedimenten überlagert. Wer sich nicht allzu sicher fühlt, sollte von einem Ausflug ins Innere des Wracks Abstand nehmen! Das Riff von Abu Nuhas wird oft auch in Ägypten als Wrackfriedhof bezeichnet. Der Name bedeutet übersetzt das kupferfarbene Riff, der Name dürfte beim Untergang der Carnatic Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sein. Die Carnatic hatte neben einer Unzahl Weinflaschen eine große Menge Kupferplatten geladen. Am Riff haben mittlerweile insgesamt 7 Wracks ihren letzten Ruheplatz gefunden. Von dreien sind nur mehr Fragmente am Riffdach vorhanden. Die restlichen vier Wracks (Kimon M., Chrisoula K., Carnatic, Giannis D.) liegen wie aufgereiht nebeneinander am Riff. |
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